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Slowenische Highlights

Reisejahr:

2025

Reisedauer:

3 Wochen

Fahrzeug:

Wombat

Durch diese Regionen führt die Tour

Der Jahrestag des Kranunglücks, das unser Haus in Teilen zerstört hatte, näherte sich. 2 Wochen vor den Hamburger Sommerferien war endlich wieder alles so hergestellt, wie es vor dem Unglück war - bis auf das Geld. Darum müssen wir noch sehr lange kämpfen. Da uns die letzten 11 Monate sehr viel Kraft gekostet haben, haben wir mit unseren Arbeitgebern ein kleines Sabatical ausgehandelt und sind für 6 Wochen mit dem Wombat als Kurmaßnahme nach Slowenien und Ungarn gefahren. 2 Länder, die wir bis dato noch gar nicht kannten, die allerdings für ihre beeindruckende Natur bekannt sind. Wandern, Radfahren, die Natur und unseren kleinen Welpen genießen, Land und Leute kennenlernen, lecker Essen und die Seele baumeln lassen. Das war das Ziel dieses Roadtrips.

Wir haben uns für die Anreise über Österreich und den Karawankentunnel mit Beginn am Bohinjer See entschieden. Die DarsGo Box für Slowenien hatte ich bereits im Vorwege online erworben und aufgeladen. Die Go Box für Österreich hatten wir noch und mussten diese nur noch nachladen. Die erste ASFINAG Vertriebsstelle auf deutschem Boden ist bei der Raststätte Vatterstedt West. Weitere folgen.

 

Wichtig: solltet Ihr die jeweilige Box noch aus einem vorherigen Urlaub haben, so achtet auf das Verfallsdatum! Denn laut Geschäftsbedingungen verfällt das Guthaben nach 2 Jahren. Das exakte Datum steht auf dem Verkaufs-/Aufladebeleg. Zum Aufladen sind sowohl der ursprüngliche Beleg als auch die Box selbst notwendig.



Triglav-Nationalpark:   Beeindruckende Berge und Bergpässe mit dem höchsten Gipfel Sloweniens, dem Triglav (2.864m) sowie einem sehr gut ausgebauten Wanderwegenetz durch teilweise unberührte Natur machen den Nationalpark zu einem Paradies für Natur- und Wanderliebhaber und damit zum Stopp Nummer 1 auf unserer Reise durch Slowenien. Im westlichen Teil fuhren wir über die Serpentinen des Vrsic Passes, entlang dem smaragdgrünen Fluss durch das Tal der Soča mit den vielen Klammen und Wasserfällen, im östlichen Teil konnten wir die faszinierende Landschaft rund um den Bohijner und Bleder See erkunden. Eine Querverbindung ist leider nicht möglich, denn zwischen den beiden kristallklaren Seen und dem smaragdgrünen Fluss liegt das breite Bergmassiv. Dieses kann zwar mit einem Autozug "durchfahren" werden, doch mit WoMi sind wir hierfür zu hoch.

 

Bohinjer See (Wocheiner See): Der Bohinjer See ist der größte See Sloweniens und liegt malerischen zwischen den hohen Gipfeln der Julischen Alpen. Die Gemeinde zieht sich über diverse kleine Dörfer, ist touristisch gut erschlossen und mehrere Linien des Busshuttles ermöglichen eine optimale Erreichung verschiedener Sehenswürdigkeiten und Wanderrouten per Shuttlebus. Für €2,00 kann man 24h lang fahren. Parkplatz Nr. 14, etwas außerhalb in Srednja Vass ist für WoMis reserviert und für €20,00/24h kann man hier mit einem tollen Blick auf die Berge und die hübsche Kirche übernachten. Das kleine Örtchen Srednja Vass ist ebenfalls einen Spaziergang wert. Mit dem Shuttle Nr. 5 kommt man direkt vom Stellplatz in die Nähe des Sees, zum Ausgangspunkt der Wanderung in die Mostnica Schlucht oder auf das Vogar Hochplateau.  Man kann auch mit dem Fahrrad an den See fahren, geht allerdings durchaus auch mal steiler hoch und wieder runter. Es gibt einige Campingplätze und reichlich Möglichkeiten für Wassersport.

Wir haben uns für eine Radtour um den See mit Badestopps, der Wanderung durch die Mostnica Schlucht ins Voje Tal und der Wanderung auf der Vogar Hochebene zum Aussichtspunkt auf den See an der Vogar Planina entschieden. Hier gibt es allerdings noch sehr viel mehr zu sehen und zu erwandern, so dass man locker eine Woche am Bohinjer See verbringen könnte. Detaillierte Infos zum Bohinjer See findet Ihr unter den weiteren Infos zu Slowenien.

 

Unser Stellplatz: Parkplatz 14 in Srednja Vass, N 46° 17' 26.87" , E 13° 55' 46.29" (V+E, Strom, Toilette)

 

 

Bohinjska Bistrica: Hauptort in der Region Bohinj, Ausgangspunkt von vielen Wanderungen und Aktivitäten, Läden, Restaurants und Busverbindung der verschiedenen Linienverkehre in alle Richtungen. Von hier aus kann man auch sehr gut mit dem Bus nach Bled fahren, was wir auch getan haben. Denn so parkt das WoMi entspannt außerhalb und man erspart sich die Parkplatzsuche.

Infos zu den Fahrzeiten gibt es auf der Homepage von Ariva Slovenia 

 

Unser Stellplatz: Bei der Tankstelle etwas außerhalb, N 46° 16' 41.92" , E 13° 57' 4.86" (Strom, Wasser)

Gut für eine Nacht, wenn man sowieso unterwegs ist und Bademöglichkeit im Fluss direkt hinter dem Platz

 

Bled:  Der malerische und kristallklare Bleder See mit seiner kleinen Insel und der Kirche ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Sloweniens und gleicht irgendwie einer kleinen Märchenwelt. Man gelangt nur mit einem der traditionellen Pletnar-Booten auf die Insel, was in der Hochsaison zu längerem Warten führen kann. Hoch über dem See thront die Bleder Burg, die neben beeindruckenden Ausblicken auf das Umland auch historische Einblicke in frühere Zeiten gewährt. Im Sommer kann man im See baden, im Winter darauf Schlittschuh laufen und aufgrund des gut ausgebauten Wanderwegenetzes ist er ebenfalls Mittelpunkt einer sehr beliebte Wanderregion. Auch hier kann man sich locker eine Woche lang aufhalten.

Der Klassiker ist die 6km Wanderung um den See, die jetzt in der Hochsaison einem Herdentrieb gleicht. Da die Runde jedoch sehr flach ist und es rings um den See einen Trinkbrunnen, zum Auffüllen der Wasserflaschen, diverse Verpflegungsstände, Eisdielen, Mülleimer, Bänke und schattenspendende Bäume gibt, ist sie für jede Altersklasse meisterbar. Außerdem kann man zwischendurch mit dem Pletnarboot auf die Insel fahren, im See baden, im Stadpark etwas Essen und Trinken, in einem der Cafés die berühmte Cremeschnitte genießen etc.

Am Westufer des Sees fahren die Pletnar Boote los, hier befinden sich 2 beliebte Aussichtspunkte und hier ist ebenfalls eine der großen Badeanstalten. Am Ostufer befinden sich die Burg, der Stadtpark, Hotels, Restaurants und Geschäfte.

Wer gut zu Fuß ist, sollte auf jeden Fall zu einen der beiden Aussichtspunkte Ojstrica oder Mala Osojnica hochklettern, denn von hier oben hat man einen genialen Ausblick auf den See mit der Insel, der Burg und den Bergen drumherum. Wie gemalt liegt alles vor einem und das Fotografenherz schlägt höher. Die lokale Spezialiltät, die berühmte Cremeschnitte, darf natürlich auch nicht fehlen. Man kann sie im Café Park, wo sie erfunden wurde, oder einem der zahlreichen Cafés genießen - oder man nimmt sie mit einem Kaffee to go mit und genießt sie wie wir am See mit genialem Ausblick.

 

Wir sind mit dem Bus angereist, am Westufer in Bled Mlino ausgestiegen, haben die Seeumwanderung dort begonnen und am Ende auch dort beendet - dazwischen haben wir neben den Aussichtspunkten noch weitere Abstecher eingebaut, so dass wir einen ganzen Tag am See verbracht haben. Weitere Infos zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten findet Ihr unter dem Bleder See bei den weitere Infos zu Slowenien.

 

Vintgar Klamm: Die Klamm ist ein weiteres Highlight in der Region um den Bleder See, so dass es ratsam ist, Tickets für den Einlass im Voraus online zu erwerben. Das geht u.U. auch gleichtägig, dann allerdings früh am Tag. Hier läuft man auf Holzbolen durch die Klamm und hat diverse tolle Ausblicke auf den Fluss und am Ende den Wasserfall. Aufgrund des Ansturms wird man auch nur zur zugewiesenen Zeit reingelassen, erhält seinen Helm und läuft dann eigenständig durch. Eigenständig und nicht alleine - denn auch hier heißt es: "you never walk alone". Am Ende kommt man beim Wasserfall raus und kann dann einen der beiden Themenwege zurück zum Besucherzentrum wählen. Der durch den Wald ist kürzer, der andere länger und bietet noch vielfältigere Ausblicke ins Tal, wenn man am Berg Holm - einem weiteren kleinen Wanderparadies, längs läuft.

 

Für WoMis empfehlen wir einen der beiden Parkplätze P1 oder P3. Das Parken ist dort kostenlos und es fahren alle 20 Minuten Shuttlebusse, die einen zum Besucherzentrum der Klamm hoch- und nach Rückkehr auch wieder zurück bringen. Es ist alles sehr gut organisiert - zumindest in der Hochsaison.  Man kann allerdings auch vom Busbahnhof in Bled aus fahren - auch dort fahren Shuttlebusse zur Klamm hoch.

 

 

Kransjka Gora/Ratěce: Kransjka Gora ist gerade im Winter ein beliebtes Reiseziel für Wintersportler. Ringsherum sind die Pisten und Sessellifte zu sehen. Doch auch im Sommer kann man hier viel erleben, denn das breit ausgebaute Wanderwegenetz bietet vielfältige Möglichkeiten für Wanderungen jeglicher Schwierigkeitsstufe. Ein Stück außerhalb in Ratěce stehen die Sprungschanzen, auf denen der Ski-Worldcup ausgetragen wird. Hier herrscht auch im Sommer Skibetrieb, was uns besonders fasziniert hat. Die Schanzen werden mit Wasser bespritzt und dann rauschen die Skispringer den grünen Rasenteppich runter. Direkt daneben ist ein großer Wohnmobilstellplatz, von dem aus man nicht nur loswandern sondern eben auch dem Sprungbetrieb zuschauen kann.

 

Südlich von Kransjka Gora, auf dem Weg zu Vršič-Pass, liegt der Jasna See. Er besteht aus zwei künstlich angelegten Seen, die mit Stegen unterteilt sind. Eine sehr schöne Gassirunde vor der längeren Weiterfahrt. Aber auch so gibt es hier mehrere Spazier- und längere Radwege.

 

Unser Stellplatz: Ratěce, Stellplatz bei den Sprungschanzen, N 46° 28' 37.56" , E 13° 43' 30.15" (V+E, Toilette)

 

Das Soča Tal: Die Soča wird aufgrund ihrer Grünfärbung auch Smaragdfluss genannt. Ihre Quelle entspringt in den Julischen Alpen in der Nähe von Trenta uns sie fließt dann über 135km Länge durch Slowenien und Italien bis in die Adria. Das Soča Tal ist besonders grün und liegt anmutig zwischen den hohen Berggipfeln. Hier gibt es unzählige Wander- und Radwege und zahlreiche Hängebrücken ermöglichen die Überquerung der Soča und der anderen Flüssen, die ihren Weg kreuzen. Um dorthin zu gelangen, muss man entweder über den Vršič Pass mit seinen zahlreichen Serpentinen fahren, oder man nimmt den Autozog von Bohinj nach Most na Soči. Was für WoMis allerdings aufgrund der Höhe nicht in Frage kommt. Ausführliche Infos findet Ihr unter dem Soča Tal in den weiteren Infos zu Slowenien.

 

Trenta: Kleiner Ort mit dem Besucherzentrum für den Triglav Nationalpark, wo man hilfreiches Kartenmaterial erhält und außerdem auch noch das Parkmuseum besuchen kann. In der Nähe kann man auch die Wanderung zur Quelle der Soča unternehmen (Serpentine 49), die aufgrund des letzten Stückes, wo man sich an Seilen langhangelt, recht abenteuerlich ist. Wir haben das ganze als Rundwanderung vom kleinen Parkplatz unterhalt Serpentine 49 in Verbindung mit der Milniarica Schlucht unternommen.

 

Soča: Ebenfalls ein kleinerer Ort mit diversen Campingplätzen, an dem der 25km lange Soča Wanderweg (Soča Pot) vorbeiführt. Hier kann man recht gut die großen und kleinen Soča Tröge besuchen und wenn man Badesachen dabei hat, auch darin baden.

 

Lepena: Wenn man bei Soča Richtung Lepena abbiegt, verbirgt sich hier ein Geheimtipp, der den Abstecher lohnt. Der Šunik Wasserhain („Šunikov vodni gaj“). Wir haben an der ersten Parkbucht angehalten und sind dann den Rundweg gelaufen. Ein wirklich schöner Wanderweg, auf dem man stets von fließendem oder tosendem Wasser umgeben ist.

 

Bovec: Etwas größerer Ort und Wasser- und Abenteuerzentrum der Region. Von hier aus werden die meisten Rafting- und Canonying Touren organisiert, es gibt einen Abenteuerpark, die Seilbahn führt auf den Berg, etc. In der Nähe befinden sich auch der Boka und der Virje Wasserfall, die man entweder einzeln gezielt anfahren oder auf einem 14km Rundweg vom Alpincenter aus erwandern kann. Das haben wir getan und dementsprechend unsere Ankunft auf dem 36h Stellplatz beim Alpincenter getimt, dass wir 2 Nächte dort stehen konnten (Ankunft gegen 19:30 Uhr) und nicht in aller Frühe wieder los mussten.

 

Unser Stellplatz: Stellplatz beim Alpincenter in Bovec, N 46° 19' 58.08" , E 13° 32' 18.96" (V+E, Toilette)

 

Kobarid: Ein mittelgroßes Dorf an der Soča. Hier gibt es den Kozjak Wasserfall, der in eine Kartshöhle fällt (nach Öffnungszeiten kein Eintritt mehr). Man parkt auf dem kostenpflichtigen Parkplatz und wandert dann auf einem gut ausgebauten Weg zu Wasserfall. Das letzte Stück geht dann durch Wasser, so dass Ihr am besten Tewa-Latschen oder ein Handtuch mitnimmt. Wenn man das Ende des Steges erreicht hat, sieht man das Wasser, wie es in die Höhle fällt. Ringsherum war bei uns alles grün und es hat aus allen Ecken getropft und geplätschert - es hat aber auch 3 Tage lang durchgeregnet. In Kobarid gibt es auch das Käsereimuseum und weitere Wassserfälle, die man erwandern kann.

 

Unser Stellplatz:  Privater Stellplatz in Volč̣e, N 46° 10' 59.95" , E 13° 42' 56.19" (ohne alles)

 

Most na Soči: kleines Dorf am südlichen Ende des Soča Tals, das auf einen Felsen gebaut ist und am Zusammenfluss der Soča und der Reka liegt. Hier geht es sehr ruhig und gemütlich zu. Man kann schön wandern, im Stausee angeln und auch eine Bootsfahrt machen. Wir haben uns für das kurze Schlendern im Nieselregen entschieden und sind dann weitergefahren.

 

Kanal: Sehr hübsche kleine Stadt auf dem Weg ins Vipava Tal. Vom Ortseingang aus hat man einen tollen Blick auf die Soča mit der Steinbogenbrücke und der Stadt an sich. Der Ort ist bei Radfahrern sehr beliebt, da es hier einige Cafés und Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Tipp: Das Café Fontana am Brunnen an der Hauptstraße. Hier haben wir mega leckere Strukli gegessen. Wirklich sehr zu empfehlen.

 

Das Vipava-Tal: Eine weitere, ausgesprochen schöne Region im westlichen Teil des Landes, die auch als slowenische Toscana bezeichnet wird. Kein Wunder, denn die italienische Grenze ist zum Greifen nah, verläuft in Nova Gorica sogar durch die Stadt. Hier ist es grün, die Weinberge sind von kleinen Dörfern durchzogen und im Sommer ist es eher ruhig, da sich die Touristen auf den diversen Rad- und Wanderwegen rund um die 35 Dörfer der Region sehr gut verteilen. Zu Zeiten der Weinlese herrscht hier sicherlich reger Landwirtschaftlicher Betrieb. Auch hier kann mann sich sehr gut diverse Tage aufhalten und bei den unterschiedlichen Wanderungen die verschiedensten natürlichen Sehenswürdigkeiten entdecken.

 

Dobrovo: Hauptort der Weinregion im Vipava Tal, die an Italien grenzt. Kleiner beschaulicher Ort mit einem recht hübschen Schloss, in dessen Café man auch sehr gut essen kann. Am Schlossparkplatz findet man eine Übersicht über die Wanderwege. Auf 10 sehr gut ausgeschilderten Wanderwegen kann man die 35 Dörfer der Region sehr gut erwandern. Es geht zwar stets steil hoch und runter, aber die Ausblicke und kleinen Örtchen sind es wert. Wenn man erst mal auf einem Hügel steht und in die Ferne schaut, versteht man, warum dies hier als sowenische Toskana bezeichnet wird.

 

Unser Stellplatz:  Stellplatz beim Winzer / Sosolič Wines, N 46° 0' 13.42" , E 13° 32' 22.63" (Wasser, Toilette, Außendusche)

Man darf kostenlos übernachten, wenn man an einer Weinprobe mit Charcuterie teilnimmt. Sehr zu empfehlen!

 

Smartno: Kleines mittelalterliches Dorf auf einem Berg, das gerade wieder hergerichtet wird. Auf der Wanderung Nr. 3 zu erreichen oder direkt anfahrbar. Im Rahmen der Wanderung kann man sich hier sehr gut mit einem Gläschen Wein aus der Vinothek stärken und den Ausblick genießen.

 

Viparski Križ: Ebenfalls ein kleines, beschauliches Relikt vergangener Zeiten, das man im Rahmen einer Wanderung entdecken oder direkt ansteuern kann. Das Dorf ist von einer weiterhin intakten Stadtmauer umgeben, besitzt sogar 2 Kirchen und die alten kleinen Häuser mit ihren roten Dächer zaubern einen ganz besonderen Charme - vor allem, wenn die Sonne scheint.

 

 

Die Adria Küste: Es ist nur ein kurzes Stück und die Strände sind überwiegend aus Stein oder gar nur Betonplatten, zum drauf liegen, aber Slowenien verfügt ebenfalls über einen Küstenstreifen, der touristisch perfekt erschlossen und auch stark frequentiert ist. Hier kann man jeglichen Wassersport betreiben, im Meer baden und sehr gut essen - vor allem Fischgerichte. Es gibt auch ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz und die Buslinien von Nomago verbinden Piran und Izola mit diversen Städten, bis hin zur Hauptstadt Ljubljana. Weitere Infos findet ihr unter "Highlights an der Adria".

 

Izola: Altes Küstenstädtchen, das seinen Charme im Stadtkern behalten hat. In den engen Gassen kann man entspannt schlendern, sich in den Restaurants stärken oder an der Promenade den Yachten und Flaneuren zuschauen. Auch wenn alles auf den Tourismus ausgerichtet ist, so strahlt das Örtchen gerade ab Sonnenuntergang noch immer einen ganz besonderen Charme aus. Zum Baden gibt es am Ende der Promenade in beiden Richtungen mehrere Möglichkeiten. In der Ecke der beiden WoMi Stellplätze gibt es neben den Betonplatten der Promenade auch noch eine kleine Wiese und ein Strandbad mit Wasserrutschen. Eine Buslinie verbindet Izola mit den anderen Badeorten, man kann den Weg auch mit dem Rad zurücklegen. Das haben wir getan und ich habe ganz schön geschnauft.

 

Portorož:  Der Badeort liegt zwischen Izola und Piran und besteht aus Hotels, Bars, Restaurants und Geschäften. Hier kann man sehr gut Wellness machen und das Nachtleben genießen. Auf der Radtour von Izola nach Piran fährt man quasi durch und kann z.B. am Küstenstreifen einen kurzen Badestopp einlegen.

 

Piran: Der wohl bekannteste Badeort an der slowenischen Adriaküste und als Venedig Sloweniens bekannt. Ringsrum von Segelbooten umgeben, es gibt auch ein paar Brücken, es ist jedoch eher der Baustil auf einer Halbinsel, die engen Gassen und der Kirchturm, der an das Stadtbild von Venedig erinnert. Auch hier gibt es Ecken, die den Charme einer mediterranen Kleinstadt erhalten haben und Plätze, die keine touristischen Wünsche offen lassen. Vom Aussichtspunkt, der bei Google-Maps auch als View-Point gekennzeichnet ist, hat man einen genialen Blick auf die Stadt und deren Umgebung. Hierbei handelt es sich um die Reste einer Mauer, wo man jeden Turm erklimmen und den Blick von einem anderen Blickwinkel genießen kann. Gut investierte € 3,00, die das Fotografenherz höher schlagen lassen.

 

Unser Stellplatz: WoMi Stellplatz an der Promenade von Izola, N 45° 31' 58.28" , E 13° 38' 57.28" (V+E, Strom, Sanitär)

 

 

Predjama: Hier findet man die berühmte Felsenburg, die auch Schauplatz der Games of Thrones Saga war und die Postojna Höhlen. Während die Burg durch ihren sehr außergewöhnlichen Baustil - sie ist in den Fels gebaut - besticht, zeichnen sich die Höhlen durch ihre Größe und die beeindruckenden Stalagmiten und Stalagtiten aus. Beides ist touristisch sehr gut erschlossen und kann einzeln oder mit einem Kombiticket besucht werden. Hier gibt es auch eine Shuttlebusverbindung, so dass man das WoMi entspannt stehen lassen und alles mit dem Bus erkunden kann. U.E. ist WoMi-Parken an der Predjama Burg aufgrund der enge und geringen Anzahl der Parkplätze auch nicht möglich.

 

Unser Stellplatz: WoMi Stellplatz beim Restaurant in Zagon, N 45° 47' 53.03" , E 14° 10' 41.46" (V+E, Strom, Toilette, Dusche)

 

Ljubljana: Die Hauptstadt Sloweniens ist auf der einen Seite sehr groß, doch der hübsche Stadtkern, der das Herz der Stadt ist, kann durchaus zu Fuß erkundet werden. Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Brücken, Plätze, alte Häuser oder die Burg, die hoch oben thront. Eine lange Fußgängerzone lädt zum Shoppen ein und man kann entlang der Ljubljana gemütlich in einer der zahlreichen Bars sitzen und das bunte Treiben beobachten. Die wichitigsten Infos könnt Ihr auch separat nachlesen und wir empfehlen auch hier, das Parken außerhalb und den Stadtbesuch mittels Bus oder Fahrrad.

 

Unser Stellplatz: WoMi Stellplatz am P+R Stanežiče, N 46° 6' 25.49" , E 14° 26' 47.92" (V+E, Strom) / Tickets beim Busfahrer

 

 

Die slowenischen Hochebenen: Hiervon gibt es mehrere über das Land verteilt. Oftmals wird hier Tierzucht und teilweise auch direkte Milch- und Käseproduktion vor Ort betrieben. Im Winter werden viele als Skigebiete genutzt und das ganze Jahr über sind sie beliebte Wandergebiete oder Mountainbikestrecken.

 

Kamniška Bistrica/Velika Planina: Nicht nur die Hochebene Velika Planina, östlich von Ljubljana ist sehenswert, auch der kleine Ort Kamniška Bistrica mit seiner Burg selbst verzaubert einen erneut mit einem anderen Landschaftsbild als zuvor durchquert. Entlang des Flusses kann man sehr schön radfahren, der Ort versprüht Mittelalterfeeling und auf den diversen Wanderwegen drumherum kann man sehr schön wandern, sich gelegetlich mit Hilfe von festinstallierten Bechern erfrischen und versteckte Seen oder auch die Quelle des Flusses entdecken. Auf die Hochebene kommt man entweder mit der Seilbahn und dem Sessellift, man kann auch nach oben wandern, was allerdings sehr steil ist. Meine beiden Männer haben dies getan und fanden es super. Ich habe mit Huxi die Seilbahn genommen und bin das letzte Stück gewandert, da Hunde im Sessellift eher schwierig zu handeln sind. Von der östlichen Seite kommend kann man auch bis zu einem Parkplatz fahren und den Rest des Weges hochlaufen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und oben gibt es auch mehrere Wege, auf denen man wandern kann. Das Highlight und das, wofür die Hochebene bekannt ist, ist die Ansammlung an kleinen Schäferhütten mit den grasenden Tieren drumherum. Einige verkaufen direkt ihren Käse und es gibt bei der Seilbahn auch eine Hütte, wo man slowenische Spezialitäten zur Stärkung bekommen kann. Auch hier habe ich ein paar separate Infos zusammengetragen.

 

Unser Stellplatz: WoMi Stellplatz beim International Piknik Center Pri Jurju, N 46° 19' 35.04" , E 14° 35' 15.36", (Wasser, Toilette) / toller Blick auf die Steiner Alpen und ein mega Schnitzel im Restaurant - Geheimtipp!

 

 

Žalec: Erster Bierbrunnen Europas. Man kauft sich einen Bierkrug, den man auch behalten darf und die Anzahl der Bierproben. Unter dem Krug ist ein Chip, so dass man dann eigenständig seine Bieranzahl bei den 6 verschiedenen Zapfsäulen zapfen kann. Sehr gute Möglichkeit, die lokalen Biersorten zu testen. Der Döner nebenan schmeckt auch sehr lecker und passt super zum Bier.

Von hier aus kann man auch mit dem Rad oder einem Nomago-Bus nach Celje fahren.

 

Unser Stellplatz: WoMi Stellplatz bei der Sportanlage, N 46° 15' 15.83" , E 15° 9' 46.79" (V+E)

 

Celje: Alte mittelalterliche Stadt, deren Stadtbild von der Burg, die hoch oben auf dem Berg thront, dominiert wird. In den engen Gassen der hübschen Altstadt kann man sehr schön schlendern, da alles verkehrsberuhigt ist. Die umliegenden Celje-Hills sind ein sehr beliebtes Wandergebiet, so dass man sich hier mehrere Tage aufhalten kann. Wir haben uns dies für das nächste Mal aufgehoben und die Weiterfahrt in Richtung Ungarn begonnen.

 

Unser Stellplatz: WoMo Stellplatz in Slovenska Bistrica, N 46° 23' 45.75" , E 15° 33' 49.36" (zur Zeit noch ohne alles / wird neu gebaut)

 

Maribor: Ausgesprochen hübsche Stadt an der Drau. Auch hier ist die Stadt verkehrsberuhigt, so dass man ungestört durch die Gassen schlendern, oder sich in einem der Cafés niederlassen kann. Hier findet man auch die älteste Weinrebe der Welt - direkt neben der Touri-Info an der Drau. Sie ist 400 Jahre alt und evtl. auch der Grund, warum Maribor als "Hauptstadt" der Weinregion bezeichnet wird.

 

Unser Stellplatz: Weingut Mulec, N 46° 38' 32.27" , E 15° 44' 33.35" (V+E, Strom, Toilette und Dusche, Abwaschmöglichkeit, Weinproben) - sehr nettes Winzerehepaar!

 

Ich hätte mich noch locker weitere 3 Wochen in Slowenien aufhalten können. Doch gerade der süd-östliche Teil des Landes muss auf eine andere Urlaubsreise warten. Denn wir wollten ja auch noch nach Ungarn und so sind wir dann nach 3 sehr schönen Wochen in Lenti über die Grenze gefahren.

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