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Reiseland Slowenien

Landschaftsbild

"Für morgen früh gibt es noch Tickets für die Vintgar Klamm - passt das dann noch mit dem Pass?" murmel ich in meinen Bart und checke die Strecken auf Google Maps. Na klar, kein Problem. Nach der beeindruckenden Natur der letzten Tage und der stetigen Weite hatte ich schon wieder vergessen, wie klein Slowenien eigentlich ist. Gerade noch in den Bergen und 3 Std. später schon am Mittelmeer. Da ist jegliche Zeitplanung möglich - auch mit spontanen Zwischenzielen.

Die meisten Urlauber nutzen Slowenien als reines Transitland für die Reise nach Ungarn oder Kroatien. Halb so groß wie die Schweiz und äußerst vielfältig hat es allerdings sehr viel zu bieten und ist durchaus den eigenen Roadtrip wert.


Faszinierend Nationalparks mit hohen Bergen, beeindruckende Seen und Naturphänomene, Heimat eines der schönsten Flüsse Europas - der Soča -, gut erhaltene Burgen und Schlösser, ein 50km langer Küstenstreifen am Mittelmeer, Weinanbaugebiete sowie eine reichhaltige Geschichte bieten beste Voraussetzungen für eine entspannte und abwechslungsreiche Reise. Gerade als Wohnmobilist ist man klar im Vorteil, denn man kann mit seinem rollenden Zuhause sehr viel auf einmal entdecken, ohne besonders lange Strecken zurücklegen zu müssen.


Man kann tagelang in den Julischen Alpen verbringen, sich im schönen Soča-Tal aufhalten und das Gefühl von "Urlaub in den Bergen" entwickeln, um sich binnen weniger Stunden an der Adria wiederzufinden und "Badeurlaub" zu verleben. Alles, ohne das Land zu verlassen. Im Winter ist sogar Skiurlaub möglich, so wie z.B. im Skigebiet von Kranjska Gora.


Als "echten Geheimtipp" würde ich Slowenien mittlerweile nicht mehr bezeichnen, denn es zieht jährlich immer mehr Touristen an und auch die touristischen Infrastrukturen sind sehr gut ausgebaut. Das Preisgefüge ist gerade bei den Highlights deutlich höher, als man es hier in der Region erwarten würde, im Verhältnis zu Deutschland und anderen südeuropäischen Ländern aber immer noch moderat. Dafür ist es dann doch nicht so überlaufen, wie andere Touristen-Hotspots.


Es gibt ein großes Netz an Campingplätzen (über 100) und auch separate Wohnmobilstellplätze werden immer mehr. Freistehen und wildes Campen ist hingegen nicht erlaubt und wird gerade im Triglav Nationalpark streng kontrolliert. Immer beliebter und öfters angeboten ist auch das Übernachten auf Bauernhöfen oder Weingütern. Hier gibt es immer nur wenige Plätze, dafür landschaftlich schön gelegen und der Möglichkeit, lokale Spezialitäten zu kosten.


Je nachdem, wieviel Zeit man zur Verfügung hat und entsprechend der eigenen Interessenlage, kann man die Vielfältigkeit des Landes auf einem längeren Roadtrip quer durchs Land erkunden, oder sich auf eine der beliebten "Themenrouten" begeben:


Alpenroute: Beginnend in der Hauptstadt Ljublajana nach Bled und dann weiter nach Bohinj und durch den Triglav Nationalpark, um die spektakulären Berglandschaften zu erkunden

Zentralslowenien: Beginnend im Triglav-Nationalpark über Bled, das Logarska-Tal, die Ebene Velika-Planina, Ljubiljana nach Ptuj und Maribor, um eine größere Vielfalt der Landschaftszonen zu erleben.

Adria-Küste: Beginnend in der Hauptstadt Ljubljana über die Höhlen von Prestojna nach Piran und Portorož, um die Strände und den mediterranen Flair des 50km langen Küstenstreifens zu genießen

Slowenische Weinstraße: Rund um Maribor und Ptuj gibt es vielfältige Möglichkeiten, durch die Weinregion zu schlendern und dabei lokale Weine zu verkosten


Egal ob Wandern auf dem breiten Wanderwegenetz im Triglav-Nationalpark oder entlang des Bleder Sees, ob Wassersport auf dem Soča-Fluss und Schwimmen im Bohinjsee bzw. Besuch historischer Städte wie Ljubljana, Maribor und Piran sowie dem Bleder oder dem Predjama-Schloss, Slowenien hält für jeden Geschmack etwas bereit bzw. bietet die Möglichkeit, abwechslungsreiche Urlaubswochen zu verleben.


Empfohlene Reisezeit ist von Mai bis September. Denn hier ist das Wetter mild und die Campingplätze sind auch definitiv geöffnet.


Wir haben uns in den Sommerferien für einen 3wöchigen Roadtrip entschieden, um alle Facetten, die das Land zu bieten hat, zu erkunden, um dann gezielt wieder zu kommen. Zu dieser Zeit ist es an den Hot Spots allerdings ziemlich voll. Da wir mittlerweile wieder zurück sind, kann ich ganz klar sagen: wir werden wiederkommen.

 

Wenn Ihr neben den üblichen Hotspots auch ein paar Geheimtipps finden und entdecken wollt, dann ist die Slowenien Karte vom Reis Know How Verlag (*) zu empfehlen. Die Karten dieser Verlagsgruppe sind detailliert aufgebaut, beschreibbar, Dank des abnehmbaren Pappumschlags bequem im Rucksack verstaubar und zudem witterungsbeständig.


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