Das Soča Tal

Wir wandern seit Stunden durch den Nieselregen, aber dafür hatten die beiden Wasserfälle, die wir auf dieser Runde bestaunt haben, auch mächtig viel Wasser in sich. Der Weg bergab wird zur Rutschpartie und plötzlich versperrt uns ein kleiner Bach den Weg. Wie jetzt? Komoot zeigt doch an, dass es hier lang geht! Wir haben etwas überlegt und eins war klar: zurück und den Berg hoch wollte ich nicht mehr gehen. Holger hat die Schuhe ausgezogen, meine waren sowieso kaputt und haben das Wasser durchgelassen. Also sind wir durch das Wasser gewatet, um dort, wo wir wieder auf den offiziellen Weg gestoßen sind, festzustellen, dass der Wanderweg umgelegt wurde. Egal - wir waren ja sowieso schon nass. So ist es halt in den Bergen.
Das Soča - Tal im Nordwesten von Slowenien ist eines der schönsten Täler der Julischen Alpen. Das Tal verläuft entlang des smaragdgrünen Flusses Soča, der mitten im Triglav Nationalpark unterhalb des Berges Travnik (2.279 m.ü.Adria) entspringt bis hin zur slowenisch-italienischen Grenze bei Nova Gorica. Von den 140km Länge der Soča verlaufen knapp 100km durch Slowenien, weitere 40km durch Italien bis sie letztendlich in den Golf von Triest mündet.
Die smaragdgründe Farbe des Flusses ist einfach magisch, faszinierend und einzigartig und hat ihm auch den Namen "Smaragdstraße" eingebracht. Gerade bei Sonnenschein entwickelt sich eine Farbintensität, die ihres Gleichen sucht. Im oberen Talbereich um Trenta, Bovec, Kobarid und Tolmin ragen die hohen Gipfel der Alpen in die Höhe, im unteren Bereich des Tals hingegen sind sie deutlich niedriger. Beide Seiten haben ihren eigenen Reize und dennoch eine Gemeinsamkeit: sie sind das perfekte Reiseziel für Aktivurlauber, Naturliebhaber und Erholungssuchende.
Die wilden Gewässer und mächtigen Bergketten im oberen Soča Tal sind ein Paradies für Wassersportler, Wanderer, Bergsteiger und Mountainbiker. Im unteren Soča Tal bei Nova Gorica, wo die Landschaft abflacht, lädt sie zu schönen Radtouren und Wanderungen durch das Tal und die angrenzende Weingegend ein.
Auch kulturell hat die Region einiges zu bieten, denn archäologische Funde belegen, dass das Soča Tal schon zur Eisenzeit, etwa 500 Jahre vor Christus besiedelt war. Während der Zeit des Römischen Imperiums war das Tal für die Römer ein wichtiger Verbindungspunkt von der heutigen italienischen Region Julisch Venetien mit der österreichischen Region Kärnten. Archäologische Funde zeugen von römischen Siedlungen im oberen und im untern Soča Tal. Im 1. Weltkrieg hingegen wurde ein dunkles Kapitel aufgeschlagen, wo hier binnen 2 Jahren insgesamt 12 blutige Schlachten (Isonzoschlachten) ausgetragen wurden. Vor allem im oberen Soča Tal bei Tolmin und Kobarid sind Versorgungsschächte und Bunkeranlagen noch heute Zeitzeugen dieser traurigen Zeit.
Kulinarisch gesehen gibt es ebenfalls viel zu entdecken. Im oberen Soča Tal ist die Küche eher ländlich geprägt. Typisch sind z.B. Struklji (gefüllte Teigrollen), Lammfleisch und die süßen Buski Krafi. Hier wird auch leckerer Käse hergestellt, teilweise noch immer auf traditionelle Art. Es lohnt sich, in den regionalen Geschäften die Augen offen zu halten. Im unteren Soča Tal hingegen vermischt sich die slowenische Küche mit der italienischen und dieser Talabschnitt ist besonders für den Weinanbau bekannt. Bekannte Weinsorten sind Zelen, Rebula, Malvazija und Pinela, die gerne zu Fritata, Wildgerichten oder hausgemachten Nudeln gereicht werden. Die Gegend ähnelt sehr der Toskana.
Die meist gewählte Route, um ins Socă Tal zu gelangen, verläuft über Villach nach Kranjska Gora und weiter über den Vršič Pass. ACHTUNG: In den Wintermonaten ist der Pass nicht passierbar und daher gesperrt. Zu dieser Zeit fährt man am besten über das italienische Tarvis und den Predelpass ins Soča Tal.
Auch im Socă Tal verkehren Bus-Shuttle, die es einem ermöglichen, das WoMi auf dem Campingplatz stehen zu lassen und via Shuttle zu den Ausgangspunkten der Wanderung zu gelangen. Anders als am Bleder- oder Bohinjer See sind dies allerdings gezielte Shuttelbusverbindungen. Einen Fahrplan gibt es im Besucherzentrum in Trenta oder online. Hunde sind hier nicht erlaubt.
Es gibt zahlreiche Orte, die sich aneinander reihen, wobei ich sie eher als "Dörfer" bezeichnen würde. In den meisten gibt es einen kleinen Tante-Emma-Laden, wo man die notwendigsten Lebensmittel bekommt. Tankstellen findet man eher in den größeren Ortschaften zu Beginn und am Ende des Tals.
Die beliebtesten Urlaubsorte sind:
Trenta, am Oberlauf der Soča kurz vor dem Vršič-Pass
Nördlich von Trenta führen 26 Serpentinen zum Vrsic Pass hoch, der mit 1.611 m.ü. Adria Sloweniens höchstgelegener Straßenbergpass ist. Lohnenswert sind Stopps beim "heidnischen Mädchen, dem Fenster des Prisank und dem Kugy Denkmal"
Die Quelle der Soča, eine der schönsten Karstquellen der Julischen Alpen, ist nur 5,6km (nördlich) entfernt. Bei Serpentine 49 an der Vršič Straße links abfahren bis zur Schutzhütte und ab da geht es zu Fuß weiter bis zur Quelle ( 15 Minuten). Der Weg geht über zahlreiche Treppen steil hoch. Am letzten Stück muss man sich an Seilen langhangeln. Recht anspruchsvoll und für kleine Kinder und Hunde nicht geeignet
Nach Serpentine 49 kommt ein kleiner Parkplatz. Von dort aus bergab laufend gelangt man zur Mlinarica Schlucht mit ihren hohen Felswänden.Es führt ein markierter Wanderweg zur Schlucht, durch die der gleichnamige Bach Mlinarica, der in die Soča mündet, fließt. Hier gibt es mehre Wasserfälle und Gumpen zu sehen. An manchen Stellen ist die Schlucht bis zu 80 m tief und manchmal nur 1 m breit. Der Weg ist relativ kurz, kann somit sehr gut mit der Quelle verbunden werden.
Zahlreiche Holz-Hängebrücken führen über die Soča und sind beliebte Highlights auf den diversen Wanderwegen, um den Fluss zu queren. Fast alle Brücken sind ausschließlich für Wanderer und Radfahrer angelegt
Hier befindet sich das Besucherzentrum Dom Trenta, das neben umfänglichem Informationsmaterial auch über ein Museum verfügt. Hier werden die Geschichte, Traditionen und Kultur von Trenta veranschaulicht, natürliche Besonderheiten des Triglav Nationalparks sowie der Unterwasserwelt der Soča ausgestellt
Ausgangspunkt für diverse Wandertouren in den Julischen Alpen. U.a. zum Triglav, der sich 6,5km östlich von Trenta befindet. Nördlich von Trenta befinden sich mehrere Gipfel, die über 2.000m hoch sind
Der Alpengarten Juliana, in dem man auf 800m über dem Meeresspiegel auf einer Fläche von 2.572m² ca. 600 verschiedene Pflanzenarten entdecken kann, liegt 4km entfernt
Soča, kleiner Ort im unteren Talbereich mit den sehenswerten Soča Schluchten
Östlich von Soča befindet sich die kleine Soča Schlucht (mala korita soce), die etwa 100 m lang, an einigen Stellen nur 1 m breit und bis zu 6 m tief ist
Die große Schlucht (velika korita soce), etwa 750 m lang & bis zu 15 m tief liegt westlich von Soča
Auf dem 25km Soča-Wanderweg kann man alles erkunden, Parkmöglichkeiten sind in der Nähe vorhanden
Hier gibt es auch eine Brückenkonstruktion, über die nicht so schwere Fahrzeuge fahren dürfen
Bovec, unweit der Mündung der Koritnica in die Soča
In den Sommermonaten bieten sich die Flüsse und Bäche rings um Bovec zum Baden an. Die Nadiza & der Bach Gorejca können angenehme Wassertemperaturen um die 20° und mehr erreichen
Beliebt für Kajak-, Rafting- und Canyoningtouren
Kurz vor Bovec bei Kal Koritnica findet man die längste Hängebrücke über die Soča
Der Boka Wasserfall, der 144m in die Tiefe fällt, bevor er in die Soča mündet, liegt 6,5km südwestlich
Der Virje Wasserfall, der auf einer Breite von 20m in die Tiefe fällt, liegt 3,5km westlich bei Pluzna. Er ist gut vom Parkplatz/Stellplatz am Nordic Center erreichbar
21km südöstlich liegt Sloweniens größter Hochgebirgssee auf 1.391m gelegen. Baden ist verboten, ein markierter Wanderweg führt vom Dr. Klement-Jug-Haus in Lepena auf 18km mit 690m Höhenunterschied zum See
In der Nähe verläuft Sloweniens höchste Straße (mautpflichtig), die Mangartstraße, auf einer Höhe von 2.055m.ü. Adria (nördlich von Bovec). Ehemals Militärstraße, heute beliebt bei Radsportlern und Motorradfahrern entlang von 5 Tunneln und 17 Kehren auf einer Gesamtlänge von 12km. Besonders sehenswert ist der Ausblick auf den Mangart Gipfel
Die Festungsanlagen Kluze und Hermann liegt 4,5km entfernt. Von der Hermann Festung sind nur noch Überreste zu sehen. Die im 15. Jhdt. Zum Schutz vor den Türken errichtete Kluze Festung kann besichtigt werden (Eintritt)
Es gibt diverse Freilichtmuseen und Soldatenfriedhöfe, die an die 12 Schlachten von Isonzo im 1. Weltkrieg erinnern. Am bekanntesten sind die Freilichtmuseen Celo und Ravelnik
Kobarid, am Schnittpunkt des Soča Tals mit mehreren Nebentälern, darunter dem Nadiza Tal
An den Flussufern der Nadiza bieten sich mehrfach Bademöglichkeiten mit vier ausgewiesenen Badeplätzen (kostenpflichtige Parkmöglichkeiten), von denen der an der Napoleonbrücke der schönste sein soll. Die Wassertemperatur kann in den Sommermonaten bis zu 22° C betragen
Im Zentrum der Stadt befindet sich das Museum mit einer Dauerausstellung, die sich rund um die Soča Front während des 1. Weltkrieges dreht
Das Käsereimuseum "Od planine do Planike" (April - Oktober tägl. 10:00 - 12:00 Uhr und 17:00 - 19:00 Uhr) bietet weitreichende Einblicke in die Geschichte der Käseproduktion in und um Kobarid, die gerade in dieser Region eine jahrhundertelange Tradition darstellt
Umringt von einigen besonders schönen Wasserfällen, die entlang der Nebenflüsse der Soča zum Teil spektakulär in die Tiefe fallen. Der Veliki Kozjak zählt mit zu den schönsten, da der 15 m tief in eine Karsthöhle stürzt und sich dort, smaragdgrün schimmernd, in einer Gumpe sammelt. Er ist einfach über einen Fußweg zu erreichen. (ein kurzes Stück führt durchs Wasser). Weitere schöne Wasserfälle in der Gegend sind der Wasserfall Krampez bei Dreznica und die Wasserfälle Maelnscek und Brinta bei Vrsno, 8 km südöstlich von Kobarid.
500m vom östlichen Stadtrand entfernt erhebt sich die Felserhöhung Tonocoy, eine der bedeutendsten spätantiken Höhensiedlungen der östlichen Alpen
Etwa 7km östlich befindet sich die schwer zugängliche und tiefe Schlucht Kosec, von der ein kleiner Teil für Besucher zugänglich ist. Man erreicht sie am besten über den angelegten Wanderweg ab der St. Justuskirche in Kosec entlang des Baches Stopnik und dann weiter zur Rocica, die durch die bis zu 60 m tiefe Schlucht von Kosec fließt, bevor sie in die Soča mündet
Rund um Kobarid befinden sich mehrere Mahnmale, Gedenkstätten und Freilichtmuseen in Erinnerung an die hart umkämpfte Region im 1. Weltkrieg
Tolmin, sehenswerte Kleinstadt am Fuße des Berges Vogel
2 km nordöstlich des Stadtzentrums von Tolmin befinden sich die berühmten Tolminer Klammen, wo tosendes Wasser die engen Felsenschluchten runterrauscht und deren Naturphänomene man auf einem kostenpflichtigen Weg erkunden kann. Genau genommen sind es 2 Schluchten, nämlich die Tolminer & die Zadlaska Klamm. Auch die Dantehöhle ist sehr sehenswert
Rund um Tolmin gibt es ebenfalls zahlreiche Wasserfälle zu bewundern. Neben den Kozjak Wasserfällen bei Kobarid und denen der Kosec Schlucht zählen der Wasserfall Prsjak an der Trebusa (südlich von Tolmin) und der Sopota Wasserfall bei Podmelec (östlich von Tolmin) zu den Highlights der Umgebung
Auf einer Anhöhe hoch über dem nordwestlichen Teil der Klamm von Tolmin befindet sich die Heiliggeist-Gedächtniskirche Javorca. Von der Aussichtsplattform vor der Kirche hat man einen herrlichen Blick auf den Gipfel Rdeci Rob
Auch rund um Tolmin gibt es einige Gedenkstätten und Freilichtmuseen, die an den 1. Weltkrieg und die Isonzofront erinnern. Dies sind u.a. Mengore, Mrzli Yrh, Zaprikraj und Kolovrat
Das Museum von Tolmin mit Fundstücken und Sammlungen aus dem regionalen Kulturerbe ist im ehemaligen Palast Coronini untergebracht
Nördlich vom Stadtzentrum von Tolmin befinden sich auf dem Gipfel der Bergkuppe Kozlov Rob die Überreste einer Burg. Entlang des Naturlehrpfades, der vom Südhang nach oben führt, gibt es diverse Infotafeln, wo man näheres über die Pflanzenwelt und Geschichte der Burg erfährt
Most na Soci, kleine idyllische Stadt auf einem Felsvorsprung am Zusammenfluss von Idrija und Soča
Paradies für Wanderer, Radfahrer, Wassersportler und Angler
Im Stausee von Most na Soci kann man sehr gut Angeln (Angellizenz!) und rund um den Stausee führt ein breit ausgebautes Wanderwegenetz, das herrliche Ausblicke auf den See und die umliegende Landschaft bietet
Die nähere Umgebung ist geprägt von schönen Flusstälern, Bergen und Anhöhen mit kleinen Alpendörfern
Beliebt bei Wanderern sind die Blumenteppiche auf dem Berg Crna Prst
Im Geburtshaus des Schriftstellers Ciril Kosmac, der einer der bedeutendsten Schriftsteller Sloweniens war, befindet sich eine ethnologische Sammlung, die besichtigt werden kann
Nova Gorica, direkt an der Grenze zu Italien im unteren Soča Tal
Kulturhauptstadt Europas, die eigentlich aus 2 Städten besteht: Nova Gorica auf slowenischer Seite und Gorizia auf italienischer Seite
Der Beginn des mediterranen Sloweniens mit fruchtbaren Hügeln, Weinbergen und Obstgärten, geprägt von der Brda und dem Vipava Tal
Wie schon erwähnt, ist das Tal der Soča ein Eldorado für Outdoor-Fans und Aktivurlauber. Es gibt unzählige Möglichkeiten an Sport- und Freizeitaktivitäten; für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Wandern:
Egal ob Wandern oder einfach nur Spazieren gehen, das breit gefächerte Wegenetzt macht beides möglich und bietet teilweise atemberaubende Ausblicke
Eine der beliebtesten Wandertouren ist der 25km lange Soča-Wanderweg (Soča pot)
Bergwandern und Klettern:
Neben den verschiedenen Gipfeln der östlichen Alpen gibt es auch ausgewiesene Kletterwände, an denen man sich austoben kann
Beliebte Kletterwände befinden sich bei Kal-Koritnica, Pri Zvikarju, Trenta, Pri Pavru, Kanin und Zadnjiski Ozebnik
Das Kanin Gebirge und der Vršič Pass sind beliebte Ziele für Bergtouren
Wer es anspruchsvoll mag, kann auch an einer geführten Tour zum Triglav, Mangart oder Jalovec teilnehmen
Radfahren:
Entlang der "Smaragdstraße" und ihrer Nebentäler führen schöne Radwege durch die idyllische Landschaft. Hängebrücken für Fußgänger und Radfahrer ermöglichen hierbei die Überquerung des Flusses
Ein beliebter Radrundweg führt von Bovec über Log Ceszoski und Cezsoca
Auf dem Stol, Krnica oder Matajur sind anspruchsvolle Mountainbike-Trails vorzufinden und auch die Anstiege hoch zum Mangart-Sattel und dem Vršič Pass haben es in sich
Kajak fahren:
Die Soča und ihre Nebenflüsse können auch sehr schön auf dem Wasser erkundet werden. Wichtig zu wissen ist, dass es offizielle Ein- und Ausstiegspunkte gibt und dass für das Befahren der Soča ein Erlaubnisschein notwendig ist (Touristeninfo)
Soča und Koritnica sind vom 15. März bis 31. Oktober von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zugäng- lich
In größeren Orten, wie Kobarid und Bovec gibt es Anbieter für Kajakverleih, die auch organisierte Kajaktouren anbieten
Rafting:
Auch Rafting Touren auf der Soča sind sehr beliebt und ein großer Spaß - auch für größere Gruppen
Idealer Ausgangspunkt hierfür ist Bovec, wo diverse Anbieter ansässig sind
Der Klassiker: ca 10km Raftingtour von Log Cezsoski aus, vorbei am Wasserfall Boka bis nach Trnovo
Die beste Zeit für Rafting und aufregende Kajaktouren ist im Frühjahr und im Herbst wenn die Flüsse durch Niederschläge mehr Wasser führen
Canyoning:
Eine Adrenalin spendende Weise, Schluchten und Täler der Soča auf eine ganz besondere Weise zu entdecken und vor allem zu erleben, indem man Klettern, Wandern und Schwimmen miteinander verbindet
Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die unterschiedliche Touren anbieten. Besonders beliebt sind:
die Schlucht am Wasserfall Fratarica
der Susec Wasserhain im Tal Lepena
die wilde Schlucht des Predalica am Bach Mangartski Potok
die Schlucht des Baches Globoski Potok bei Bovec
Wintersport:
Im oberen Soča Tal befinden sich 2 gut erschlossene Skigebiete.
Das Skigebiet Kanin bei Bovec
Das Skigebiet bei Log Pod Mangartom im Koritnica Tal
Hier kann man nicht nur Abfahrtski fahren, auch Schneewandern ist möglich
Angeln:
Die Soča ist besonders bei Fliegenfischern beliebt, die hier ihr Geschick unter Beweis stellen können
Es gibt diverse Angelplätze, wo man Forellen, Döbel, Barben und Äschen fangen kann
Eine Angelkarte ist zwingend Voraussetzung (www.ribiskekarte.si )
An einigen Stellen ist ausschließlich "Catch & Release" erlaubt - das, Fangen und wieder Freilassen, das bei uns in Deutschland verboten ist
Das Gebiet ist so vielfältig, was die Landschaft und auch die Aktivitäten anbelangt, so dass man sich hier ruhig ein paar Tage Zeit gönnen sollte. Es lohnt sich! Wir kommen auf jeden Fall wieder, um alles in Ruhe und mit mehr Zeit intensiv zu erleben.
